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It´s magic?

24. Sept.
2 Min. Lesezeit

Alle Zeitlang läuft mir Alec Bradley über den weg. Auch dieses mal lies sie es sich nicht nehmen, meinen Weg zu kreuzen. Die Rede ist von der




Auch diese wurde mir von meinem Aficionado jkrist00 empfohlen. Und vorab kann ich schon mal sagen, danke! Denn wie bereits öfter erwähnt sind die Alec Bradley Zigarren ein wenig zu stark für. Nun, diese hier verströmt aus ihrer Cellophanhülle einen extrem, wirklich extremen Marzipan Kaltgeruch. Schon fast etwas zu viel des Guten. Befreit aus ihrem Gefängnis lasse ich sei ein wenig atmen und schon ist der zu extreme Marzipan Kaltgeruch zu einem genau richtigen geworden. So gehört sich das!


Der Kaltzug steht dem in nichts nach, doch fällt auf, dass sie etwas fester gerollt zu sein scheint. Hoffentlich bewahrheitet sich das nicht während des Rauchverlaufs. Geschmacklich setzt der Kaltzug ebenfalls auf Marzipan und Mandel. Die ersten Züge sind meistens die scharfen Anfänge, doch diesmal überrollt mich direkt am Anfang ein "brutaler" Kaffeegeschmack. So früh und intensiv habe ich ihn noch nie gekostet. Der erste Zentimeter gehört dem Kaffee! Zu diesem gesellt sich im ersten Drittel dann auch langsam eine Schärfe und Leder hinzu. Guter, sehr guter Anfang. Alles bei mittlerer Stärke. Zu Beginn des zweiten Drittels macht sie dann ihrem Namen alle Ehre. Viel Toast und Röstaromen. Hier herrscht Symbiose zwischen Namen und Geschmack. Wirklich treffend!


Das Rauchvolumen war im ersten Drittel, na sagen wir mal, dürftig! Das laste ich dem zu fest gerolltem Tabak zu. Doch ab dem zweiten Drittel ist nicht der Geschmack besser geworden, sondern auch der Zug und das Rauchvolumen. Doch mit dem Plus an Rauchvolumen und Geschmack mischt nun auch die typische Alec Bradley Stärke mit. Na hoffentlich geht es nicht noch weiter nach oben. Die Hoffnung war umsonst. Die Stärke nimmt kontinuierlich zu und der herauszuschmeckende Geschmack reduziert sich auf Leder! Viel Leder...


Im letzten Drittel angelangt hält sich die Stärke, doch zur Abwechslung schickt sie mir nochmal etwas Schoko ins Spiel und das tut wirklich gut. Der Mut übermannt mich und ich ziehe vorsichtig einen retronasalen Zug. Schoko potenziert sich leicht, doch die Stärke leider auch. Dennoch gibt es nichts zu bereuen, es war noch im Rahmen.


Magic konnte ich zwischenzeitlich etwas schmecken, doch vor allem Toast. Somit macht sie ihrem Namen alle Ehre. Bei einer Länge von 15,24 cm und einer Dicke von 2,38 cm sind die investierten ~11,- € absolut gerechtfertigt. Die Optik kann sich auch sehen lassen, mit ihrem sandig adrig anmutenden Deckblatt. Plätzchen auf dem Thron gibt es nicht, aber eine Zigarre die ich definitiv empfehlen kann und möchte. Wer zudem auf stärkere Zigarren steht, kommt hier voll auf seine Kosten!

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